By Sascha Woditsch

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen, observe: 1, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Seminar zur AVWL/ SVWL, thirteen Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Metropolisierung zu einem weltweiten Phänomen, vor allem in den Entwicklungsländern begannen die Bevölkerungszahlen der Städte zu explodieren. In den Industrieländern, hingegen wuchsen die Metropolen ab dieser Zeit eher langsam oder es kam sogar zu einer Bevölkerungsstagnation. Mit der rasant voranschreitenden Globalisierung wurde jedoch deutlich, dass die Bevölkerungszahl nicht der ausschlaggebende Faktor ist, der eine Stadt zu einer Weltmetropole macht. So entwickelte Mitte der 80er Jahre Friedmann seine „World City-Hypothese“, nach der die Bedeutung von Städten vor allem nach dem Grad ihrer Integration in das weltwirtschaftliche procedure gemessen wird, wobei nicht das Produzieren von Gütern entscheidend ist, sondern die Kontrolle von Produktion und Märkten. Obwohl es keine allgemeingültigen und eindeutigen Indikatoren gibt nach denen dies gemessen werden kann, haben sich einige überzeugend und brauchbare Indikatoren herausgebildet, nach denen unterschieden wird zu welchem Rang eine Stadt gehört, so z.B. :
- „Headquarter“-Funktion: Anzahl der Hauptsitze der weltweit größten Unternehmen und Banken in einer Stadt
- Anzahl von „Advanced manufacturer companies“ wie Werbe- und Consultingagenturen
- Umsatzvolumen der internationalen Börsenplätze
- Bedeutung der Stadt als Verkehrsknotenpunkt

Die Suburbanisierung und der infolgedessen einsetzende relative Bedeutungsverlust des Stadtzentrums und der direkten Stadtbezirke im Verhältnis zum Suburbanen Raum führte mehr und mehr zu einem Zusammenwachsen von Stadt und Umland. Die Ausweitung der shipping- und Informationssysteme führte zu einer dichten Vernetzung von area und Metropole. Aus dieser Verflechtung von Großstadt und area, entwickelte sich schließlich der Begriff „Metropolregion“
Um im Folgenden die Frage, ob das deutsche Konzept der Metropolregionen nun ein Vorbild für die ecu sein kann, beantworten zu können, muss zunächst geklärt werden: In welche Richtung sollen sich die Metropolregionen Europas entwickeln?. Dabei gehe ich von einer Zielvorstellung aus, die eine nachhaltige Entwicklung in den Blick nehmen soll, d.h. eine stability zwischen Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt, wie es auch im Europäischen Raumentwicklungskonzept angegeben ist.

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