By Judith Teßmann

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, be aware: 1,0, , Sprache: Deutsch, summary: Pilgern ist ein uraltes Phänomen, welches bis heute besteht und auf dem tiefen Glauben der Menschen fundiert. Dabei sind Jerusalem, die ewige Stadt Rom und Santiago de Compostela wohl die populärsten heilsmächtigen Orte. Obwohl das Reisen oft schier unvorstellbare Schwierigkeiten mit sich brachte, riss der Pilgerstrom bis zur heutigen Zeit nie in Gänze ab, auch wenn zur Zeit der Kreuzzüge ein Rückgang verzeichnet werden kann.
Obwohl sich die Forschung vor allem auf die Zeit des hohen und späten Mittelalters fokussiert, zeigt sich dennoch, dass Reiseberichte die interdisziplinären Wissenschaften besonders in der jüngsten Vergangenheit beschäftigen. Eben diese sollen in folgender Arbeit untersucht werden. Diesbezüglich soll der Reisebericht Arnold von Harffs das Fundament dieser Arbeit bilden. Dokumentiert wird darin seine Reise von Köln bis in den Orient. Daher ist es durch seine detaillierte Niederschrift möglich, einen perfekten Einblick in die Wahrnehmung eines Reisenden zu erhalten, weshalb eben diese Schilderungen im Fokus dieser Arbeit stehen sollen. Einleitend soll dabei ein Überblick darüber geschaffen werden, wer die Begegnung mit dem Fremden wagte und used to be seine Beweggründe waren. Daran anknüpfend wird beleuchtet, welche place die heiligen Stadt Jerusalem in der Forschungsliteratur einnimmt. Auf dieser foundation soll abschließend Arnold von Harffs Reisebericht untersucht werden. Mittels der Textpassagen welche seinen Jerusalemaufenthalt behandeln, wird herausgestellt, auf welche Weise er den Lesern versucht seine Eindrücke zugängig zu machen. Als Fundament dieser Arbeit dienen neben der Quelle vor allem Brall – Tuchels Aufsatz „Der Reisende als Integrationsfigur? Arnold von Harff: Ein Pilger zwischen Regionalität und Expansion“, Korvin Knops Monografie „Die Pilgerfahrt des Ritters Arnold von Harff 1496 – 1499. Im Kontext spätmittelalterlicher deutscher Reiseberichte – Pilgern, wandeln und entdecken“, sowie Ludwig Schmugges „Jerusalem, Rom, und Santiago – Fernpilgerziele im Mittelalter“.

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